Eingefrorene Wasserleitung muss nicht sein!

Eingefrorene Wasserleitungen, Frostschäden an Ventilen und Wasserzählern – das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch zu erheblichen Kosten führen. Sie können Frostschäden jedoch vermeiden, indem Sie rechtzeitig mit einfachen Mitteln Vorsorge treffen.

Mit unseren Tipps bringen Sie Ihre häusliche Trinkwasserinstallation sicher durch den Winter:

  • Sperren Sie Wasserleitungen im Außenbereich (z.B. Garten) sowie in unbeheizten Gebäuden (z.B. Garage) ab. Entleeren Sie die Leitungen vollständig bis zur entsprechenden Absperrarmatur und lassen Sie das Entleerungsventil (Wasserhahn) geöffnet. 
  • Halten Sie Außentüren und Fenster von unbeheizten Räumen (z.B. Keller, Dachboden) geschlossen, um Luftdurchzug und Minustemperaturen zu vermeiden.
  • Umwickeln Sie besonders frostgefährdete Leitungsteile, wie beispielsweise Ventile, Wasserzähler und Wasserleitungen an Außenwänden, mit Isoliermaterial. Hierzu eignen sich am besten Styropor, Schaumstoff, Pappe, Stroh, Säcke, Textilien oder Holzwolle. Auch im Baumarkt gibt es Isoliermaterial. Die Dämmstoffe sind unbedingt trocken zu halten.
  • Heizungen am besten nie ganz ausschalten. Temperaturen in Keller und Wohnräumen über dem Gefrierpunkt von Null Grad Celsius halten. 
  • Bitte beachten Sie bei allen Maßnahmen, dass der Wasserzähler zur Ablesung frei zugänglich bleibt.

Falls dennoch einmal Wasserleitungen eingefroren sind, sollten diese sicherheitshalber, um größere Schäden abzuwenden, von einem Installateur-Fachbetrieb aufgetaut werden. Auf keinen Fall sollten Sie Leitungen mit Heizstrahlern, Heißluftgeräten oder offenem Feuer enteisen, hier drohen Brandschäden! 

Eingefrorene Wasserzähler können hingegen nicht wieder unbeschadet aufgetaut werden. Das Eis zerstört die Messgeräte so, dass diese unbrauchbar werden. Frostschäden an Hausanschlussleitungen und Wasserzähler beseitigen nur die Stadtwerke. Für Schadensmeldungen rufen Sie bitte unseren Bereitschaftsdienst an, Telefonnummer 07771 / 91 55 22.

Wenn es zu einem Frostschaden kommt, gehen die Kosten zu Lasten des Wasserabnehmers. Wir bitten deshalb alle Grundstückseigentümer im eigenen Interesse darauf zu achten, dass die Wasserleitungen und Wasserzähler ausreichend geschützt sind.

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