Messen & Abrechnen

Zwischen der dem Kunden zur Verfügung stehenden Nutzenergie einer Kilowattstunde Gas und derjenigen einer Kilowattstunde Strom besteht aus physikalischen Gründen ein Unterschied, der beim Verbraucher je nach Art des verwendeten Gerätes von 0 bis 30% zugunsten des Stromes betragen kann.

Die abgenommene Gasmenge wird mit geeichten Gaszählern in Betriebskubikmeter gemessen. Als Abrechnungseinheit kommt die Kilowattstunde (kWh) zur Anwendung. Das vom Gaszähler erfasste Volumen (in m³) wird unter Anwendung des DVGW-Arbeitsblattes G685 anhand eines Faktors in Erdgasenergie umgerechnet und in Rechnung gestellt.

Die Energie der gelieferten Erdgasmenge wird in kWh aus dem Abrechnungsvolumen und dem Abrechnungsbrennwert ermittelt. Der Abrechnungsbrennwert wird für das Versorgungsgebiet in Abhängigkeit von deren geodätischen Höhe, Druck und Temperatur errechnet. Demnach ist der Luftdruck im Versorgungsgebiet 958 mbar. Die mittlere Gastemperatur ist auf 15 Grad Celsius, der Ruhedruck des Gases in der Regel 22,0 mbar, festgelegt. Aufgrund der jährlichen Abrechnung, wird gemäß DVGW-Arbeitsblatt G685 ein gewogenes Jahresmittel des Abrechnungsbrennwertes verwendet. Der gültige Umrechnungsfaktor ist auf der Abrechnung ausgewiesen.
Die Gasbeschaffenheit liegt innerhalb der Toleranzen des DVGW-Arbeitsblattes G260.

Der Gasverbrauch wird jährlich abgerechnet. Es werden elf Abschlagszahlungen und eine Endabrechnung erhoben.

Für eine weitere Zählereinrichtung wird ein zusätzlicher Verrechnungspreis erhoben.

Es gilt die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung GasGVV).

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